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Hallo und herzlich willkommen auf meiner Webseite
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Hallo liebe EC Fans,

wie ihr wisst, wird sich das EC Forum im Internet bald verabschieden. Da ich ab und zu einfach meinen Kommentar zu den Geschehnissen los werden will, werde ich von Zeit zu Zeit meine Homepage benutzen dies zu tun. Hier mein erster

Einwurf

Der EC Bad Nauheim hat vor der Saison sein sportliches Ziel klar definiert: mindestens Platz 10. Dieses Ziel hat sich seit dem Aufstieg 2013 in die DEL2 bisher nicht geändert. Der Klassenerhalt über die Nichtteilnahme an den Playdowns war und ist noch immer die sportliche Vorgabe – seit 5 Jahren. Die Vision der Führungsriege, die Agenda 2020, hat hingegen andere Ziele: Etablierung unter den Top-4 der DEL2 bis 2020!

Nun stehen wir nicht allzu weit vor dem Jahreswechsel zum Jahr 2018. Bleiben also noch maximal 3 Jahre dieses Agenda-2020-Ziel zu erreichen – wenn es denn ernst gemeint war. „Sich etablieren" heiß ja auch sich konstant über einen Zeitraum dort festzusetzen, nicht einmal per Zufall dort zu landen. Somit wäre es langsam an der Zeit auch die Saisonziele an dieser Vision auszurichten. Doch derzeit deutet (sportlich) nichts – aber auch gar nichts darauf hin.

Auch in dieser Saison droht nach anfänglich gutem und schwungvollem Start der Boden unter den Füßen zu schwinden. Ja, die Mannschaft hat (wieder einmal) Ausfälle zu beklagen. Das ist aber im Sport und gerade im körperbetonten Eishockeysport – keine Überraschung.  Da ist der EC in der DEL2 bei weitem keine Ausnahme. Verletzungspech trifft auch unsere Konkurrenz und sollte in einer realistischen Planungen bzw. Zielsetzungen immer mit ins Kalkül gezogen werden.

Jahr für Jahr werden neue Spieler in den Kader integriert, von denen man sich viel verspricht. Jahr für Jahr ist die Anfangseuphorie im Umfeld des EC Bad Nauheims groß und wird durch ansprechende Leistungen auch geschürt. Aber Jahr für Jahr gibt es auch immer um die Länderspielpause  oder etwas später ein Knacks und in 3 von 4 Anläufen wurde das Saisonziel Playdownvermeidung  dadurch verpasst.

Auch in diesem Jahr stehen seit einigen Tagen die Zeichen wieder auf Chaos! Jahr für Jahr scheinen gestandene Spieler ihr anfänglich gezeigtes Können zu vergessen, um sich in einen aufgescheuchten Hühnerhaufen zu verwandeln. Wo ist das System dahinter? Irgendetwas muss doch hier generell im Argen liegen, sonst würden sich solche Dinge nicht Jahr für Jahr wiederholen.

In Bad Nauheim wird sehr stark auf Kontinuität gesetzt. Das ist prinzipiell ein sehr begrüßenswerter Ansatz. Aber diesen so zu pervertieren, dass man aus gemachten Fehlern nichts lernt, kann auch fahrlässig genannt werden. Andreas Ortwein ist unser Geschäftsführer und verantwortet die Richtlinien in der GmbH. Er wird allseits geschätzt und hat (nur?) im Umfeld sehr viel bewirkt. Petri Kujala ist seit vier Jahren der sportlich Verantwortliche und hat zur EC-Führung ein hervorragendes Verhältnis. Doch nüchtern betrachtet tritt die Mannschaft seit seiner Amtsübernahme auf der Stelle. Daran ändert auch der Ausreißer mit Platz 6 2015/16 nichts. Dass in diesem Umfeld auch mal nach 4 Jahren ein Trainerwechsel gefordert wird, ist durchaus nahvollziehbar und würde das Prinzip der Kontinuität nicht in Zweifel führen.

Was ein Trainerwechsel bewirken kann (nicht muss!), zeigt gerade die Ablösung von Carlo Ancelotti durch Jupp Heynckes beim FCB. Keiner käme dabei auf den Gedanken Ancelotti als einen Versager zu bezeichnen – in diesem Fall hat es einfach nicht gepasst. Der FCB hat dies nach gut einem Jahr bemerkt und gehandelt. Die Parallele zwischen den ECN und dem FCB hinkt natürlich auf allen Füßen, das ist klar. Hier der Kleinstadtverein, der jeden Euro dreimal umdrehen muss bevor er ihn ausgibt, dort die Millionenschwere Truppe, die für eine Spielerverpflichtung so viel ausgibt, wie der EC seit seiner Gründung in die Mannschaft gesteckt hat. Dennoch: es gibt im Sport bewährte Mechanismen, die immer wieder zum Aufschwung führen können. Beim EC hat man dies zu Beginn der neuen Saisonplanung nicht ins Kalkül gezogen, dafür muss man nun eventuell wieder mit sportlichen Rückschlägen bezahlen und nebenbei sich die Frage gefallen lassen: War die Agenda 2020 nur heiße Luft?

Auch wenn der Kölner auf dem Standpunkt steht „Et kütt wie et kütt, und et hätt bisher immer noch jut jegange!" für Nauheimer Verhältnisse muss das nicht zutreffen. Und einen Causa Rosenheim möchte hier wohl niemand erleben!

Euer
Teck

 
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